Wissenschaftliche
Bezeichnung:
Physignatus concincinus
Natürliche
Verbreitung:
Burma, Vietnam, Thailand
Allgemeine Beschreibung:
Die Wasseragame zeigt eine grüne Grundfärbung
die in ihrer Helligkeit variieren kann. Auf den
Seiten sind 3-5 hellere Querbinden zu sehen. Auf
dem Nacken, Rücken und Schwanz ist ein deutlicher
Rückenkamm, der bei männlichen Tieren
stärker ausgeprägt ist.
Lebensraum:
Die Tiere sind meist recht scheu und
retten sich durch einen Sprung ins Wasser. Daher
sollte das geräumige Terrarium mit genügend
Versteckmöglichkeiten, durch entsprechende
Dekoration eingerichtet sein. Die Wasseragamen
sind baumbewohnende Echsen, wobei sie auch sehr
gut schwimmen können und manchmal bis zu
einer Stunde unter Wasser bleiben. Allerdings
sind sie auch häufig am Boden anzutreffen.
Das Terrarium:
Es sollte sehr geräumig sein. Die Abmaße
von 150 x 80 x 150 cm stellen das Minimum für
zwei adulte Tiere dar. Es wird ein Terrarium mit
200 x 100 x 200 cm empfohlen. Jungtiere können
in 100 x 50 x 50 cm aufgezogen werden. Ein großes
Wasserbecken kann bis zur Hälfte der Grundfläche
einnehmen. Der Wasserstand liegt etwa bei 20 -
25 cm oder höher wenn möglich. Im oder
unter dem Wasser- becken kann eine wasserdichte
Wärmematte angebracht werden, die über
einen Temperaturregler gesteuert wird. Das Wasser
sollte mit leistungsfähigen Filtern gereinigt
und das Becken regelmäßig gesäubert
werden. Der Ein- und Ausstieg wird mit Steinen
und Wurzeln erleichtert.
Die Dekoration besteht aus kräftigen Ästen
und Klettermöglichkeiten. Als Rückwand
kann Kork verwendet werden. Der Bodengrund sollte
eine Kombination aus Erde, Humus und Sand sein.
Diese wird mindestens 15 cm hoch eingefüllt.
Zur Ablage der Eier benötigen die Tiere allerdings
eine Bodengrundtiefe von min. 25 cm. Die Tempera-
tur von 25 - 30 °C wird mittels Spotstrahlern
und Wärmematten er- reicht. Nachts sollte
die Temperatur um 8 °C abfallen und wird mittels
Thermostat gehallten. Die Luftfeuchtigkeit von
80 - 90 % kann über Luftbefeuchter wie Beregnungsanlagen
oder Nebler erreicht werden. Die Versorgung mit
UV-Licht erfolgt durch UV Strahler oder entsprechende
Leuchtstoffröhren.
Nahrung:
Jungtiere ernähren sich vermehrt von Insekten,
wobei die Ernährung der erwachsenen Tiere
einen höheren Anteil der pflanzlichen Basis
aufweist. Auf dem Speiseplan stehen neben Obst,
Salate und Blüten zum Großteil Futterinsekten.
Diese werden regelmäßig mit Vitaminen
und Mineralstoffen bestäubt.
>>>
zurück zur Auswahl
|