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Reptilien

Der Australische Blauzungenskink,
Tiliqua scincoides

Wissenschaftliche Bezeichnung:
Tiliqua scincoides

Natürliche Verbreitung:
Die Tiere kommen in den Mosumgebieten Nordaustraliens häufig vor.

Allgemeine Beschreibung:
Die Wasseragame zeigt eine grüne Grundfärbung die in ihrer Helligkeit variieren kann. Auf den Seiten sind 3 - 5 hellere Querbinden zu sehen. Auf dem Nacken, Rücken und Schwanz ist ein deutlicher Rückenkamm, der bei männlichen Tieren stärker ausgeprägt ist.

Lebensraum:
Sie leben in der Natur in Eukalyptuswäldern sehr häufig, kommen aber auch in anderen Umgebungen vor. Das heißt sie sind nicht spezialisiert auf eine ganz bestimmte Umgebung.
Meistens in Wald und Buschsteppe, lichten Wäldern, die keinen feuchten, weichen Böden haben.
Sie leben auf trockenen Laubschichten, Gras, Ästen und Steinplatten, deren Spalten sie auch gerne als Verstecke nutzen.

Größe/Alter:
Tiliqua scincoides intermedia ist der größte Blauzungenskink und höchst wahrscheinlich auch der größte Skink der heute auf der Erde vorkommt. Sie können eine Gesamtlänge (vom Kopf bis zur Schwanzspitze) von ca. 59 cm erreichen. Im Terrarium erreichen sie bisher ein Durchschnittsalter von 10 - 12 Jahren.

Das Terrarium:
Die Terrarien sollten ca. 200 x 50 x 100 cm Größe haben. Als Bodengrund kann man rundkörnigen Kies (2 - 4 mm), oder aber auch bei Jungtieren (selbst ausprobiert) Katzenstreu.
Steinplatten, die stabil geschichtet werden, oder Korkröhren sollten als Versteckmöglichkeiten angeboten werden.
Wenn man möchte kann man das Terrarium bepflanzen, allerdings sollten man die Pflanzen einhängen, damit sie nicht ausgegraben werden und auf Giftigkeit achten.
Die Beleuchtung muss auf die Jahreszeit angepaßt sein und es sollten punktuelle Strahler zur Körpererwärmung angebracht werden. Im ganzen Terrarium sollten verschiedene Temperaturbereiche sein, die von 23 - 28 °C gehen. Punktuell bis zu 40 °C. In der Nacht muss die Temperatur deutlich abfallen auf ca. 17 - 20 °C.

Winterruhe:
Die Tiere sollten die Möglichkeit haben, wie in der Natur eine Winterruhe zu machen. Das bedeutet, dass man die Temperatur langsam absenkt (bis auf 13 - 16 °C) und die Tiere 6 Wochen ruhen läßt. In den Ruheboxen muss eine Wasserschale angeboten werden. danach erhöht man langsam wieder die Temperatur.

Nahrung:
Diese Tiere fressen in der Natur sowohl pflanzliche, wie auch tierische Kost. Am liebsten aber Schnecken, Schaben und größere Heuschrecken.

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