Wissenschaftliche
Bezeichnung:
Litoria caerulea
Natürliche
Verbreitung:
Nord und Ostaustralien sowie südliches Papua-Neuguinea
Allgemeine Beschreibung:
Der robuste und gesellige Korallenfingerfrosch
strahlt mit seinem dauernden breiten Grinsen eine
unglaubliche Ruhe und Gelassenheit aus.
Äußere Merkmale:
Mit ihrer voluminösen Körpergröße
von bis zu 10 cm gehört der Litoria caerulea
zu den größeren Arten, ist recht kompakt
und sehr kletterfreudig. Durch seine Größe
verschlingt er auch größere Beutetiere
wie Babymäuse. Seine Färbung reicht
von einem satten grün bis zu einem helleren
türkisgrün und schwankt je nach Stimmung.
Zum Teil sind auf dem Rücken einzelne helle
Flecken zu erkennen. Der Bauch ist heller gefärbt.
Dank der großen Haftscheiben an den Fingern
vermag dieser interessante Laubfrosch der Familie
Hylidae auch an glatten Wänden Halt zu finden.
Verhalten:
Die Art ist dämmerungs- und nachtaktiv und
verbringt die Tagesstunden an schattigen Plätzen.
Diese sehr gesellige Art kann ohne weiteres zusammen
mit Artgenossen gehalten werden und scheint sich
nach einiger Zeit an seinen Halter und Pfleger
zu gewöhnen. Bei der Vergesellschaftung ist
jedoch unbedingt ein starker Größenunterschied
der Tiere zu vermeiden. Auch bei Amphibien kann
ebenso wie bei vielen Reptilien selbst der eigene
Nachwuchs als Beute betrachtet werden.
Als Futter werden den Tieren Wachsmaden , Mehlwürmer
, Grillen , Heimchen , Schaben , Heuschrecken
und sonstige Futterinsekten angeboten. Ebenfalls
fressen sie auch aufgetaute Pinkymäuse. Die
Fütterung sollte jedoch bei älteren
Tieren nur alle 3-4 Tage vorgenommen werden, da
die Tiere schnell verfetten. Jungtiere sollten
alle zwei Tage gefüttert werden.
Terrarium:
Der sehr kletterfreudige Korallenfingerfrosch
kann in einem geräumigen Feuchtterrarium
mit den Maßen 40x40x60 cm gehalten werden.
In einem Terrarium mit 60x60x80cm können
3-4 Tiere gut zusammen gehalten werden. Viele
Klettermöglichkeiten , ein Wasserbecken mit
ca. 10 cm Wasserstand und eine Bepflanzung mit
verschiedenen Rankengewächsen und stabilen
Blattpflanzen dürfen nicht fehlen. Als Bodengrund
eignet sich Erde oder Humus . Die Tagestemperaturen
befinden sich zwischen 23-28 °C und dürfen
nachts auf 20 °C abfallen. Die Wassertemperatur
sollte bei 25 °C liegen. Die Luftfeuchtigkeit
beträgt 60-70% und steigt nachts auf 75-90%.
Auf eine Bestrahlung mit ausreichend UV-Licht
sollte geachtet werden. Die Beleuchtung sollte
eine Kombination aus UV-Licht und Wärmestrahler
sein. Sie erfolgt durch UV Strahler die ebenfalls
das Terrarium beheizen können oder entsprechende
Leuchtstoffröhren die mit einem Spotstrahler
oder Keramikstrahler kombiniert werden.
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