Natürliche
Verbreitung:
Persien
Allgemeine
Beschreibung:
Die Perserkatze verfügt über eine ausgesprochen
stolze Erscheinung. Deshalb ist es auch kein Wunder,
dass der Schriftsteller Jean Cocteau sie als "Königin
der Katzen" bezeichnete. Es heisst, die Perserkatze
sei im sechzehnten Jahrhundert erstmals in Europa
aufgetaucht, als ein italienischer Forscher sie
aus Asien mit nach Hause brachte.
Perser-Katzen gibt es in über 60 verschiedenen
Farben (ein-, zwei- und dreifarbig, getippt, gestromt,
etc.). Das Fell ist lang, dicht und weich, mit
einer schönen Halskrause um Schulter und
Brust. Der Körper ist mittelgross bis gross
und gedrungen. Sie stehen auf kräftigen Beinen
mit dicken, runden Pfoten. Der Schwanz ist kurz
und buschig. Ihr Kopf ist rund und gross, mit
gewölbter Stirn, kräftigem Kinn und
einer kleinen, sehr kurzen Nase mit deutlichem
Stop. Die Ohren sind klein und tief am Kopf angesetzt.
Die Augen sind gross, rund und sehr ausdrucksvoll.
Die Farbe der Augen soll bei den meisten Fellfarben
möglichst tief orange bis kupferfarben sein.
Weisse Perser gibt es auch mit blauen Augen. Silberne
Perser haben grüne Augen.
Diese exotisch anmutende Katze liebt ein umhegtes,
komfortables Leben im Haus. In ihren Charakterzügen
ist sie ruhig und sanft. Manchmal mutet sie auch
ein wenig bequem an, wobei sie einfach nur die
Annehmlichkeiten des Lebens geniesst. Doch belohnt
sie dabei auch stets ihre Menschen mit reichlich
Zuneigung. Das üppige Fell der Perserkatze
muss täglich gründlich gekämmt
und gebürstet werden, sonst verknotet es.
Perser-Katzen haben wegen ihrer kurzen Nase Probleme
mit den Tränenkanälen. Zudem kommt ihr
Fell ohne menschliche Pflege nicht aus. Eine Perser
in freier Natur würde nicht lange Leben!
Diese Rasse hat somit nicht mehr viel mit "natürlichen"
Katzen zu tun und sollten eigentlich dem Tier
zuliebe nicht gezüchtet werden.
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