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Meerwasserfische

Der Rotfeuerfisch,
Pterois Dendrochirus

Wissenschaftliche Bezeichnung:
Pterois Dendrochirus

Natürliche Verbreitung:
tropische Meere

Zu den auffälligsten Fischgestalten warmer Meere gehören die Rotfeuerfische, die gern in Seewasseraquarien gehalten werden. In 12 Arten sind sie in Korallenriffen und an Felsküsten tropischer Meere weit verbreitet. Die auffällig korallenrote, bei anderen Arten braun- oder schwarzrote Grundfarbe wird durch engstehende, helle Querstreifen unterbrochen. Die ebenfalls hell und rot quergebänderten, überlangen Strahlen der Brustflossen und der ersten Rückenflosse geben diesen herrlichen Fischen nicht nur ein groteskes Aussehen; vor dem Hintergrund der farbigen Korallenriffe mit auffälligen Licht- und Schattenwirkungen machen sie den Träger weitgehend unsichtbar.

Giftigkeit:
Bei Druck auf den Stachel wird das Gift herausgespritzt und gelangt in die Wunde des Feindes. Auch in Aquarien hat es schon wiederholt Unfälle mit Rotfeuerfischen gegeben; trotzdem wird die Gefährlichkeit für den Menschen oft übertrieben. Keiner dieser Unfälle, die allerdings schmerzhaft sind und auch Fieberschübe und kurzfristige Lähmungen hervorrufen, war bisher tödlich. Bedrohlich kann die Giftwirkung allerdings bei herz- oder kreislaufkranken Menschen werden; deshalb sollte man beim Umgang mit Rotfeuerfischen immer vorsichtig sein.

Beuteerwerb:
Als gefräßiger Räuber schwimmt der Rotfeuerfisch - gleichsam im Wasser schwebend - langsam sehr nahe an den Winkeln, Höhlungen und engen Spalten der Korallenriffe entlang, in denen sich viele Riffbarsche verborgen halten. Beim plötzlichen Auftauchen des »Ungeheuers« dicht vor den Höhlen geraten die Bewohner in Panik und wollen fliehen. Mit den ausladenden Brustflossen versperrt ihnen der Rotfeuerfisch den Fluchtweg und schnappt die Beute mit seinem großen Maul.

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